IV. Aufregende GeschichtenIV. Aufregende Geschichten

Oh, wie war das herrlich! Manolito, Norbert, Lulu, Elli und Herr von Storch stürzten sich in das kühle Nass und planschten herum. Danach legten sich alle unter einen großen Baum in den Schatten und dösten vor sich hin. Alle, bis auf den Storch, der immer noch am Wasser saß und damit beschäftigt war, sein Gefieder vom Schmutz der Reise und dem Absturz zu befreien. „Das ist die Gelegenheit“, dachte Manolito. „Jetzt oder nie!“ die Giraffe stand auf und gesellte sich zu dem weißen Vogel am Ufer.

„Hmhm“, räusperte sich Manolito. „Herr von Storch, darf ich sie kurz stören?“ Der Vogel wandte sich um, blickte die Giraffe an und erwiderte: „Aber natürlich Manolito, was gibt es denn?“ „Ähm, also ich finde das alles sehr interessant, ihre Reise nach Afrika und was sie dabei alles so erlebt haben. Und ich wollte sie fragen, ob sie mir darüber noch mehr erzählen könnten. Das finde ich nämlich unendlich spannend!“ Der Storch überlegte kurz, klopfte dann mit seinem rechten Flügel auf den freien Platz neben sich und sagte: „Na dann setz sich doch mal zu mir, und ich erzähle dir alles was du wissen möchtest.“

[Keine Beschreibung eingegeben]Manolito ließ sich voller Vorfreude neben dem klugen, weißen Vogel nieder und wartete gespannt auf dessen Erzählungen. Adebar begann, von seiner Reise zu berichten. Er erzählte von fremden Ländern, die er überflogen hatte. Von Europa. Von Deutschland, seinem Heimatland. Von der Türkei, von Spanien, von Italien, von Frankreich, von Griechenland und vielen anderen Ländern. Von Tunesien, von Ägypten und weiteren Teilen von Afrika, die er auf all seinen langen Wanderrouten überflogen hatte. Manolito erfuhr alles über die großen Ozeane. Über die vielen unterschiedlichen Menschen und Tiere, die der Storch gesehen hatte. Außerdem berichtete der Vogel von endlos tiefen Tälern und riesigen bewachsenen Hügeln. Von ausgedehnten Wäldern und zahlreichen Seen. Während Herr von Storch erzählte klappte Manolitos Unterkiefer immer weiter nach unten. Die Giraffe saß wie erstarrt auf dem Boden und bemühte sich, jede klitzekleine Kleinigkeit aufzunehmen und bloß nichts zu verpassen. Das war ja der reine Wahnsinn, dachte Manolito.

All diese Dinge will ich auch sehen, ich will wissen, wie die Ozeane aussehen, wie Wälder riechen und wie sich die Berge anfühlen. Ich will wissen, was kalt ist und wie frieren ist, überlegte die Giraffe weiter. Und am aller meisten wollte Manolito über das Heimatland des Storches, dieses Deutschland, wissen. Die Giraffe konnte sich einfach nicht vorstellen, dass es [Keine Beschreibung eingegeben] ein Land gibt, mit unendlich vielen hohen Bergen und saftig grünen Tälern. Was waren das für seltsame Tiere mit schwarz-weißen oder braunen Flecken, die auf einer großen Wiese standen, Milch gaben und „Muh“ machten. Was um alles in der Welt meinte Adebar damit? Und was war ein Haus, besser gesagt ein Hochhaus. Und waren diese Häuser auch aus Lehm und mit Strohdächern bedeckt. Und was war „Schnee“? Weißes Zeug, das vom Himmel viel und kalt war? War das weich? Konnte man das essen? Und was war überhaupt kalt? Nein, dachte Manolito, dass glaube ich alles nicht. Das muss ich selber sehen! Das ist mein Ziel! Aber wie komme ich dahin? Wie schaffe ich das?

„Herr von Storch?“ fragte Manolito. „Ja, was gibt es denn, hast du noch mehr Fragen an mich? Dann frag ruhig!“, sagte der Vogel. „Nein, ich finde das alles nur so unglaublich interessant und ich möchte das auch alles erleben. Nur weiß ich nicht wie! Und da dachte ich, sie wüssten vielleicht eine Lösung? Bitte, Herr Adebar, können sie mir nicht helfen?“ Der Storch musterte die Giraffe ausgiebig und antwortete dann: „Tja, mein lieber Manolito, ich hoffe, du hast dir das auch gut überlegt. Das ist ein weiter Weg, und der ist nicht gerade bequem und manchmal auch sehr anstrengend. Ich werde dich nicht begleiten können, da ich mich erst von meiner langen Reise erholen muss. Aber wenn Du möchtest, dann können wir uns in Deutschland wieder treffen und ich kann Dir all die Dinge zeigen, die Du so unbedingt kennen lernen möchtest? Wenn du das alles weißt, und trotzdem all das erleben möchtest, dann habe ich vielleicht eine Lösung für dich!“ Manolito strahlte bis über beide Ohren. „Ja, au ja, ja, ja, Herr von Storch, dass will ich!!! Bitte, bitte, bitte sagen sie mir doch, wie es funktioniert. Wie komme ich in all die schönen, fremden Länder, von denen sie mir berichtet haben?“ Der weiße Vogel schloss die Augen und dachte nach. Hmmmmmm, murmelte er, was machen wir denn da mit dir?! Vielleicht...nein, das geht nicht, aber vielleicht, nein, das geht auch nicht...hmmm...aber vielleicht, ja, das könnte gehen. Manolito ich hab’s! Wir bringen dich auf ein Schiff!

 
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*** Manolitos erstes Hörspiel ist da Gehe mit Deiner Lieblingsgiraffe auf Reisen und entdecke...

*** Der Tanz zum tollen Manolito Song! Ja, jetzt gibt es sogar einen giraffenstarken Tanz passend...