III. Eine wichtige BegegnungIII. Eine wichtige Begegnung
[Keine Beschreibung eingegeben]Das weiße struppige Bündel auf dem Boden zwinkerte mit den Augen und öffnete den Schnabel um zu sprechen. „Guten Tag die Herrschaften. Mein Name ist Adebar von Storch. Ich reiste jüngst aus dem kalten Norden Deutschlands an, um die kühlen Wintermonate hier zu verweilen. Und...“
Während der seltsame Vogel weiter sprach, stupste Elli Norbert das Nashorn in die Seite. „Du, Norbert“, flüsterte Sie, „wieso spricht der denn so komisch? Ich kann den ja gar nicht verstehen!“ Norbert brummelte zurück: „Hmpf, das weiß ich auch nicht und ehrlich gesagt, ist mir das auch piepegal...ich will jetzt weitergehen...mir ist schon ganz warm und Durst hab ich auch...“

Inzwischen war der Storch in seiner Erzählung an der Stelle angekommen, warum er so kläglich auf dem Boden herumlag. Die anderen Tiere spitzten die Ohren. Der Vogel erzählte weiter:“...und dann, als ich gerade eine kunstvolle Spirale flog, wurde ich von einer starken Windbö erfasst und wüst auf den Boden geschleudert. Nun sitze ich hier und bin etwas erschöpft. Vielleicht könnten die Herrschaften den Weg zu einer erquickenden Wasserstelle weisen, damit ich meinen glühenden Durst stillen und mein schmutziges Gefieder säubern kann?“

Norbert, Elli, Lulu und Manolito sahen sich verwundert an. Soweit so gut, dieses komische, weiße Etwas war also ein Vogel. Genauer gesagt war dieser Vogel ein Storch und kam von sehr weit her. Wie weit, dass konnten sie die tierischen Freunde gar nicht vorstellen. Außerdem sprach dieser Herr von Storch äußerst seltsam und auch ein bisschen lustig. Manolito, der zwar nicht alles verstanden hatte, hatte aber sehr genau begriffen, was der Storch verlangte.

Er wandte sich an Adebar: „Lieber Herr von Storch, wir sind gerade auf dem Weg zu einem schönen, großen Wasserloch. Wenn Sie möchten, können sie gerne mit uns kommen. Dort gibt es frisches, sauberes Wasser und sehr gemütliche Schattenplätze.“ Norbert grunzte behaglich, „Hm, gemütliche Schattenplätze, kaltes Wasser, oh wie schön...“ Dann hatte Norbert eine Idee. „Herr Storch, wenn sie möchten können sie gerne auf meinen Rücken klettern. Dann brauchen Sie sich nicht weiter anzustrengen und wir kommen schneller zu unserem Wasserloch. Sind sie damit einverstanden?“

Herr Adebar von Storch nickte dankbar und rappelte sich auf. Manolito streckte seinen Kopf vor, so dass der Storch sich darauf setzen konnte. Daraufhin hob die Giraffe ihren Kopf und schob so den Vogel auf Norberts Rücken. Dann sagte er: „So, dann können wir jetzt los. Alle mir nach!“ Die kleine Freunde-Karavane setzte sich gemütlich in Bewegung. Nach ein paar Metern, hinter einem kleinen Hügel, kam endlich das Wasserloch in Sicht. Norbert, Elli, Lulu und Herr von Storch konnten es kaum erwarten in das kühle Nass zu springen.[Keine Beschreibung eingegeben]

Und während die anderen nur an die Erfrischung und die gemütlichen Schattenplätze denken  konnten war Manolito schon sehr, sehr neugierig auf die spannenden Geschichten des weißen Vogels. Die Giraffe wollte ihn alles fragen und auch alles über die fremden, verborgenen Welten außerhalb Afrikas erfahren. Das hatte sich Manolito ganz fest vorgenommen. „Gleich, sofort, dann wenn Herr von Storch sich ein bisschen erholt hat, dann werde ich ihn fragen!“, dachte er.
 
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