II. Wie alles begann (Teil 2)II. Wie alles begann (Teil 2)
[Keine Beschreibung eingegeben]An jenem besagten heißen Sommertag waren die vier Freunde, Manolito, Lulu, Elli und Norbert mal wieder gemeinsam unterwegs. Manolito führte die kleine Truppe an, nach ihm schwankte Elli, dahinter trottete Norbert und als letzte in der Reihe trödelte wie so oft Lulu, das Zebra. Die vier Tiere waren auf dem Weg zu einem besonders schönen Wasserloch, von dem Ihnen ein befreundetes Flusspferd erzählt hatte. Angeblich wuchsen dort leuchtende Blumen in den schönsten Farben. Außerdem gab es dort gemütliche Schattenplätze und viel sauberes, erfrischendes Wasser.

Manolito, Lulu, Elli und Norbert waren schon sehr gespannt, was sie dort erwarten würde... als Elli plötzlich wie vom Donner gerührt stehen blieb. Wie so oft waren die Freunde darauf nicht vorbereitet. Norbert und Lulu stolperten übereinander, Manolito, der als erster in der Reihe lief, marschierte einfach weiter. Er hatte noch gar nicht bemerkt, was hinter ihm passierte. Norbert grummelte genervt vor sich hin: “Hmpf...immer das gleiche mit Elli... da freut man sich auf einen gemütlichen Schattenplatz und ein paar leckere Blümchen, und dann so was... wird Zeit, dass der kleine Dickhäuter mal anständig laufen lernt...“ Lulu, die sich hinter ihm gerade wieder aufrappelte hatte ganz andere Sorgen und jammerte: “Oh nein, nicht schon wieder! Wo ich mich doch heute extra fein gemacht habe! Und jetzt? Schaut euch nur meine Streifen an, alles ganz schmutzig! Ojeojeojeoje! Das bekomm ich nie wieder sauber!“

Manolito, der inzwischen das Chaos hinter sich bemerkt hatte, war stehen geblieben und blickte ärgerlich auf seine verknoteten Freunde. „Jetzt hört doch mal mit dem Gejammer auf“, schimpfte er. „Sehr ihr denn nicht, dass Elli ganz verstört ist. Das kann ja mal passieren, immerhin wart ihr auch mal klein und..“ Manolito verstummte. Sein Blick wanderte von Elli zu Norbert und Lulu, und dann auf den Fleck, auf den das kleine Elefantenmädchen mit offenem Mund starrte. Dort, nur ein paar Schritte entfernt, lag ein schmutzig-weißes, struppiges Bündel auf dem Boden und zitterte. Inzwischen hatten auch Lulu und Norbert das seltsame Etwas entdeckt. „W-w-w-w-was ist denn das?“, flüsterte Lulu. „Woher soll ich denn das wissen, schau doch nach, wenn du es genau wissen willst. Ich habe jetzt Durst und außerdem ist mir zu warm. Können wir jetzt weiter gehen?“ meckerte das Nashorn. Elli war immer noch ganz sprachlos, aber Manolito fasste sich ein Herz. „Kommt mit, wir werden nachsehen, was das dort drüben ist. Vielleicht ist das ein verletztes Tier und braucht unsere Hilfe“, sagte er entschlossen.

Die Giraffe stapfte los und seine drei Freunde folgten ihm widerwillig. Die vier Freunde umringten das weiße Bündel auf dem Boden. Manolito wollte sich eben herunterbeugen, um [Keine Beschreibung eingegeben]mit seiner Schnauze dagegen zu stupsen, als Lulu plötzlich ein hohes Quieken ausstieß. „Iiiihhh, was ist das denn! Seht doch mal!“, rief das Zebra schrill. Aus dem weißen Berg am Boden kam plötzlich etwas Spitzes, Rotes zum Vorschein, das wild in der Luft herumstocherte. Dann erschienen ein schwarzes Auge, zwei schwarze Augen und ein kleiner, runder Kopf.

Das Etwas auf dem Boden starrte die verschiedenen Tiere um sich herum an und Manolito, Lulu, Norbert und Elli starrten zurück. Diesmal war es das kleine Elefantenmädchen, das den ersten Schritt machte. Mutig streckte es seinen Kopf vor und fragte mit fester Stimme: „Hallo! Das sind Lulu, Norbert und Manolito. Das sind meine Freunde und ich bin Elli. Und wer bist du?“
 
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